Am vergangenen Wochenende waren wir im deutschen Obernheim bei einem Lauf der Schweizer Meisterschaft. Obernheim ist eine der anspruchvollsten Strecken, gespickt mit weiten Sprüngen wie auch Auf- und Abfahrten.
Das Fahrerfeld war geprägt mit einigen WM-Piloten aus Deutschland und somit war das Nivo auch ziemlich hoch.
Wir zeigten im Zeittraining das wir uns auf der Strecke ziemlich wohl fühlten und somit auch nur gerade 4.5 Sekunden
auf das erst plazierte Team verloren. Dies ergab uns den guten 7. Startplatz.
Beim Start zum ersten Lauf ging es wild zu und her. Mit einem anderen Team verkeilten wir uns gerade nach dem Start, vor uns stürzten ebenfalls
zwei weitere Teams. Nach dem wir und wieder gerichtet hatten und die Fahrt aufnehmen konnten, agen wir jedoch weit abgeschlagen an zweitletzter Stelle.
Nun hiess es alles oder nichts! Mit einer fast Perfekten fahrt holten wir das Feld ein und überholten Team für Team. Vom 19. Rang arbeiteten wir uns auf den achten
Rang nach vorne. Als wir den Anschluss an die Top Teams hatten, sprang uns ca. vier Runden vor Schluss der hinterreifen über die Felge. Somit war die Traktion, wie auch die Beschleunigung ziemlich eingeschränkt. Wir mussten dadurch die vorderen Teams wieder ziehen lassen und fuhren als achter über die Ziellinie.
Beim start zum zweiten lauf touchierten wir wieder mit einem anderen Team. als zehnter bogen wir in die erste enge Kurve ein.
Wir arbeiteten uns nach vorne auf den siebten Rang und hatten einen harten Zweikampf mit dem vor uns liegenden Gespann. In der letzten Runde wollten wir wohl zu viel und in einer Rechtskurve drehte es uns beinahe um 180 Grad. Zwei Plätze verloren wir durch diese Aktion und somit blieb uns nur der 9. Schlussrang.

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