An diesem Wochenende standen für uns drei Punkte im Vordergrund. Erfahrungen sammeln gegenüber der Weltspitze, eine Verbesserung zum DM-Lauf in Schopfheim und vorallem alles geben was möglich ist.
Auf dem Samstagsprogramm standen ein Freies-Training, Zeittraining, Qualirennen und der Hoffnungslauf "Last Chance".
Im Freien-Trainng hatten wir 30 Minuten Zeit um uns an die schnelle, harte Strecke mit vielen Sprüngen zu gewöhnen. Die Piste passte uns sehr gut, jedoch fehlte uns zum Anfang noch den Mut um die 25m langen Tables zu springen.
Im Zeittraining hatten wir wiederum 30 Minuten Zeit. Nach einer lockeren Runde zum Anfang ging es los mit einer schnellen, zwischenzeitlich auf dem 15. Platz gelegen rutschten wir noch bis auf den 22. Rang zurück. Es gelang uns noch einige Hundertstel gutzumachen, jedoch ergab sich keine Platzverbesserung.
Nun ging es zum Qualirennen.
Dies ging über eine Distanz von 20min und 2 Runden. Da 15 Teams aus der ersten Startreihe starten konnten mussten wir uns in der zweiten platzieren. Für einen Startplatz ganz aussen hatten wir uns entschieden. Beim Start konnten wir durch ein Gerangel der Topteams profitieren, und lagen sogar zwischenzeitlich auf dem 12. Platz.
Wir kämpften verbissen um jeden Platz, wurden jedoch noch bis auf den 19. Platz der 26 Teams durchgereicht. Dies hiess für uns "Last Chance".
In der "Last Chance" ging es wieder darum, eine schnelle Runde zu fahren. Wir wussten, dass wir nun mehr Riskieren müssen. Wir übersprangen Tables die wir den ganzen Tag nicht übersprungen sind und gaben noch mal alles. Jedoch reichte es uns diesmal bei weitem nicht, denn nur noch die besten sechs Teams qualifizierten sich für die Endläufe am Sonntag.
Zwischen Platz 1 und 6 lagen nur gerade 1.24 Sekunden.
Wir sind schlussendlich mit unserem ersten Qualiversuch bei einer Weltmeisterschaft zufrieden. Wir konnten viel von den Topteams profitieren. Ob Technik, Bremsweg oder sogar bei der Reifenwahl. Schlussendlich sind all dies kleine Punkte für den Weg zum Erfolg.

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