An diesem Wochenende war Walde angesagt.
Im Training merkten wir schnell wie unser Zentralfederbein den Geist aufgab, es schlug uns auf der Strecke nur noch hin und her.
Mit der 7. schnellsten Zeit waren wir eigentlich unzufrieden jedoch mehr ging nicht da die Ausfederung defekt war.
 
1.Lauf
Im ersten Lauf ging es weiter mit dem Pech, da der Startbalken nach 5 sec. immernoch nicht fiehl, endete unser Start schlussendlich im Balken.
Nun ging es als letzter der gut 20 Teams auf die Aufholjagd. Mit den drittschnellsten Rundenzeiten im Feld gelang es uns schnell nach vorne zu kommen.
Als wir auf dem 9. Platz angelangt waren, kam die karrierte Flagge.
 
2.Lauf
Als wir am Vorstart wegfuhren, merkte ich plötzlich wie das Motorrad nicht mehr stillsteht wenn ich auskupple, das hiess Kupplung defekt.
Naja, mit Müh und Not konnten wir Starten kamen aber sehr schlecht weg. Wiederum mussten wir uns von hinten nach vorne kämpfen.
Mit viel Speed und einer sauberen Fahrt kamen wir auf den 7.Platz.
 
Am Abend ging es los mit der grossen Flickerei. Mit unserem Werkzeug die Kupplung zu öffnen klappte es nicht, und wir zerbrachen auch noch das Werkzeug. Da niemand auf dem Platz
oder sonst ein anderes Werkzeug zur Verfügung hatte öffneten wir am Morgen mit einem Schlagschrauber die Kupplung und setzten eine neue ein.
Nun gut, nun dürfte die Pechsträhne wohl zu Ende sein...
 
3.Lauf.
Am Start kamen wir gut weg, als 9. konnten wir uns einreihen und waren schnell auf dem 7. Platz. Mit den starken Teams boten wir uns das ganze Rennen über einen Schlagabtausch um Platz fünf-neun.
Schlussendlich platzierten wir uns auf dem guten 6.Rang.
 
4.Lauf
Auch im letzten Start kamen wir gut weg, wurden jedoch in der Kurve nach aussen gedrängt. Im Mittelfeld ging es wieder los. Platz um Platz kämpften wir uns nach vorne auf den 8. Rang.
Da in den letzten paar Runden das Überrunden begann, riss immer wieder ein loch nach vorne auf. Wir schafften es zwar immer wieder dies zu schliessen und aufzufahren, aber es gelang uns nicht weiter nach vorne. Mit dem 8. Rang, was auch gleich unser Schlussrang war, mussten wir uns an diesem Wochenende mit vielen Turbulenten zu frieden geben.
 
Ein GROSSES DANKESCHÖN geht an Oli Weiss vom Team Weiss/Schneider und Marco Battaglia die unser Federbein in kürzester Zeit gewechselt haben, wie auch Kurt Bolliger, dem wir den Ersatz zu verdanken haben. Auch das Team Bolliger/Hofmann hat unser Dank verdient, ohne den Schlagschrauber hätten wir wohl am Sonntag nicht mehr fahren können.

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